H & Chi Persei

HChiPersei_20141024_galileo_300_20_sigma_web_klein

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Photo Details

teleskop Teleskop: Takahashi TOA 130, 1.000mm, f/7,5
montierung Montierung: Skywatcher EQ8 auf Betonsäule
kamera Kamera: ALCCD8L, RGB 20 * 300s, Ges. 1h 40m
guiding Guiding: ASI120MC auf Orion ED80
zeit Datum: 2014-10-25
info weitere Infos: Leichter Nebel zum Aufnahmezeitpunkt

Bei diesem Doppelsternhaufen handelt es sich um ein 7.600 Lichtjahre entferntes Objekt im Sternbild Perseus (daher der Name „Persei“), welches schon 130 v. Chr. von dem griechischen Astronomen Hipparch beschrieben wurde.

h Persei (rechts im Bild) wird auch unter der Katalogisierung NGC 869) geführt und ist 5,3 mag hell, während chi Persei (links) als NGC 884 eine Helligkeit von 6,1 mag aufweist.

Was macht dieses Gebilde so besonders? Nun, es ist eines der wenigen Objekte, die rein visuell (also mit dem Auge beobachtet) fast noch mehr hergibt als bei der Fotografie. Ich erinnere mich an diese Nacht. Die kleinen Sterne im Zentrum der beiden Sternhaufen waren buchstäblich Diamantstaub auf Sand. Fein, glitzernd, beeindruckend. Hier konnte mein neues Equipment seine Leistung voll zeigen.

Derzeit findet man h & chi Persei etwas östlich von Kassiopeia, dem „Himmels-w“ fast im Zenit des abendlichen Himmels. Und selbst durch ein Fernglas kann es schon gesehen werden.

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