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Sonnenbeobachtung

Und ewig grüßt das Murmeltier

Seit drei Wochen wiederholt sich allabendlich ein Ritus. Tagsüber ist es wunderbar schön, und justament ab 22 Uhr kommen diese Wasserdampfgebilde, um die eh schon spärliche Beobachtungszeit von drei Stunden ab 23 Uhr ganz ad acta zu führen.

Dann machen wir eben die Nacht zum Tage!

Wenn man wie in der Einleitung beschrieben nachts keine Chance hat, das neue Equipment zu testen, muß eben der Tag herhalten. Mein täglicher Blick auf die Wettervorhersage verhiess auch für heute Abend nichts Gutes, also wurde zum Erstaunen der Land-bevölkerung in meinem Garten eine Apparatur aufgebaut, die weder als Rasenmäher, noch als Mähdrescher zu bezeichnen ist. Höllenwerk? Schwarze Magie mitten im katholischen Gottesstaat auf Erden? Nein, es war kein geringerer als Anton, der seinen Weg in den Garten fand.

Der Sonnenfilter wurde aufgesetzt und mangels Eichsterne wurde mit großer Vorsicht vor dem direkten Blick ins Sonnenlicht die gute alte Sonne angefahren. Scharfstellen, EOS ran und ein paar Aufnahmen geschossen. Ja, ein paar Sonnenflecken sind vorhanden, jedoch verzog es klein Töchterchen und mich schon nach 20 Minuten wieder ins Innere der Behausung, wo unter kühlen Raumtemperaturen leckeres Amarena Eis geschlürft wurde.

Wir trotzen dem Wetter! Und wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann fotografieren wir eben tagsüber. Bäääääähhhh!!!!

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