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Vergleich EOS 1000D(a)

Man wills ja beinahe nicht für möglich halten. Gestern abend war es doch tatsächlich mal klar und nicht neblig. Jaja dachte ich mir, das hatten wir schon des öfteren. Man baut auf, kalibriert, stellt ein und macht und tut, und genau dann breitet sich der Nebel genüsslich binnen Minutenfrist über den Ort des Geschehens.  Doch gestern war es anders.

Es war richtig schön kalt, klar und mondlos. Ich traute der Gaudi da oben nicht und wusste, dass der Nebel kommen würde. Irgendwann. Also sah ich seufzend auf den wundervollen Orion. „Das reicht niemals aus, um den Pferdekopfnebel, Rosettennebel und Orionnebel zu machen“ dachte ich mir. Denn dafür will ich mir mal eine wirklich tolle Nacht nehmen und mit viel Zeit spezielle Bilder machen. Also entschied ich mich für M1, denn davon hatte ich im September bereits eine Bilderserie mit Anton, dem 6″ Newton und der seinerzeit noch unmodifizierten EOS gemacht, die ich aber wegen damals aufziehender Wolken abbrechen musste. Das sah so aus:

M1 mit 6" Newton und unmodifizierter EOS

Und Gestern war das Ergebnis mit Spannung erwartet. Wie sieht das gleiche Objekt mit einem größeren Newton aus? Was brachte die Astromodifizierung der EOS? Ich glaube das Ergebnis spricht für sich selbst:

M1 mit 8" Newton und modifizierter EOS

So hatte ich mir das vorgestellt. Klar, die Belichtungszeiten im September waren anders, aber rot ist nun endlich rot! Details sichtbar, Ausschnitt größer, es hat sich rundum gelohnt.

Und jetzt brauch ich einfach nur mal einen guten Himmel und sechs Stunden Zeit für Orion. Aber auch das lernt man bei der Astronomie: Geduld. Nur Geduld. Der richtige Zeitpunkt kommt…

… irgendwann…

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